Umweltbeobachtungskonferenz Bern 2008
Bilanzen als Instrument für Umweltbeobachtung
und Ressourcenmanagement
Das Umweltbundesamt Deutschland, das Schweizer Bundesamt für Umwelt BAFU und das Umweltbundesamt
Österreich haben mit der 3. Konferenz in Bern vom 8. bis 10. Oktober 2008 die
Bedeutung von Bilanzen als Instrument der Umweltbeobachtung hervorgehoben. Umweltbilanzen sind die
naturwissenschaftliche Sicht auf die "Umwelt als Ganzes".
Die Referate und Fachdiskussionen zu den raum-, gesundheits-, produkt- und betriebsspezifischen
Bilanzen haben den Bedarf für methodische Abstimmungen und Entwicklungen aufgezeigt. Daher hat der
Umweltrat EOBC am 10. Oktober 2008 in vier Ausschüssen mit der Zusammenführung und Entwicklung von
Referenzlisten (Kataloge) und der Generalisierung von Bilanzregeln auf Basis von ISO Normen begonnen.
Das geplante Europäische Umweltinformationssystem SEIS und die Europäischen Umweltstatistiken
wurden als wichtige Werkzeuge zur technischen Umsetzung der Bilanzierungsarbeiten
in Europa identifiziert.
Gemäß der turnusmäßigen Abfolge wechselte die zweijährige EOBC-Präsidentschaft an das
Schweizer Bundesamt für Umwelt BAFU und der Ort der Konferenz 2010 nach Deutschland.
Referate
Eröffnung
Thomas Stadler, BAFU Bern/CH, Abt. Klima, Ökonomie, Umweltbeobachtung: Eröffnung der Tagung
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Thomas Kolly, BAFU Bern/CH, Abt. Internationales: Eröffnung des 2. Tage
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Inge Paulini, UBA Dessau/DE, Abt. Nachhaltigkeitsstrategien und Instrumente: Umweltbilanzen: Wofür?
Ausschuss P1 Raumbezogene Umwelt- und Stoffflussbilanzen
Hans Peter Bader, EAWAG, Dübendorf/CH: Stoffflüsse aus der Anthroposphäre
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Stefanie Hellweg, ETH Zürich/CH: Materialflussanalysen, Ökobilanzen und Risikoanalysen in
komplementärer Anwendung
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Rolf Siegwolf, Paul Scherer Institut, Villigen/CH: Variabilität der Stoffflüsse in natürlichen
Ökosystemen, insb. der C- und H2O-Kreisläufe
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Florian Kohler, BFS Neuenburg/CH: Comptes de flux de matières: une contribution de la statistique
publique à la gestion des ressources
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Daniel Chambaz, Kanton Genf/CH: Métabolisme des activités économiques à Genève, résultats et
actions
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Norbert Kräuchi, WSL, Birmensdorf/CH: Erfassung, Skalierung und Interpretation von Stoffflüssen
im Wald - Herausforderung und Schlüssel für das Verständnis von Umweltveränderungen
Ausschuss P2 Persönliche Gesundheits- und Umweltbilanzen
Rainer Fehr, LIGA, Bielefeld/DE: (Mögliche) Umweltbezüge persönlicher
Gesundheitsbilanzen
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Dirk Wintermeyer, UBA Berlin/DE: Bilanzierung umweltbezogener Gesundheitsrisiken
Ausschuss P3 Produkt- und betriebsspezifische Umweltbilanzen
Mario Schmidt, Hochschule Pforzheim/DE: Umweltbilanzen zwischen Produkt-
und Unternehmensbezug. Fachliche Ansprüche und öffentliche Erwartungen
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Stephan Krinke, Volkswagen AG, Wolfsburg/DE: Produkt- und betriebsbezogene Umweltbilanzen aus
Sicht der Automobilindustrie
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Andreas Prüeß, LUBW Karlsruhe/DE: Impulse Ausschuss P3
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Rolf Frischknecht ESU-services GmbH/CH, Uster: Thesen Ausschuss P3
Ausschuss P4 Medien- und grenzübergreifende Umweltbeobachtung
Rudolf Legat, Umweltbundesamt Wien/AT: eGovernment Arbeitsgruppe
Umweltinformation und die österreichischen Vorbereitungen zu SEIS
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Fred Kruse, PortalU, Hannover/DE: PortalU® als nationaler Baustein für SEIS in Deutschland
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Jean-Michel Gardaz, BAFU Bern/CH: Durch SEIS werden die schweizerischen Umweltdaten und -informationen
in den Dienst der Europäischen Umweltpolitik gestellt
Wie geht es weiter?
Der Konferenzbericht wird hier in 2009 veröffentlicht. Das Organisationskomitee der Umweltbeobachtungskonferenz
trifft sich auf Einladung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen LANUV im Juni 2009 in Essen.
Flyer de (pdf) |
| Flyer fr (pdf)
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Was ist Die Umweltbeobachtungskonferenz?
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Warum hat die Konferenz 2008 das Thema Bilanzen in den Vordergrund gestellt?
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